FAQ – häufig
gestellte Fragen.
- Bist du krankenkassenanerkannt?
Bist du krankenkassenanerkannt? Nein. Meine Coachings sind nicht krankenkassenanerkannt. Einige Arbeitgeber übernehmen jedoch einen Teil der Kosten im Rahmen von Gesundheits- oder Weiterbildungsbudgets. Auf Wunsch stelle ich gerne eine Rechnung oder eine Bestätigung mit Leistungsnachweis aus. - Welche Sitzung bzw. welches Angebot soll ich buchen? Kann ich auch nur einzelne Sitzungen buchen?
Meine Arbeit ist als Prozessbegleitung angelegt. Einzelne Sitzungen können punktuell unterstützend wirken, nachhaltige Veränderungen entstehen jedoch in der Regel über einen längeren Zeitraum. Daher arbeite ich hauptsächlich mit Abonnements über 4 oder 6 Monate, in denen wir uns in einem Rhythmus von etwa einem Termin alle zwei Wochen begegnen. Dieses Setting bietet deinem Nervensystem Sicherheit, Kontinuität und Zeit zur Integration. Einzelsitzungen sind in der Regel für bestehende oder ehemalige Klient:innen gedacht oder um meine Arbeit kennen zu lernen. - Wie lange dauert eine Begleitung sinnvollerweise?
Das ist individuell. Erfahrungsgemäss zeigen sich nach mehreren Sitzungen erste spürbare Veränderungen. Viele Klient:innen arbeiten über 4 bis 6 Monate, um neue Regulationsmöglichkeiten nicht nur kennenzulernen, sondern im Alltag zu verankern. - Wo finden die Sitzungen in St. Gallen statt?
Die Sitzungen finden in meinem Coaching-Raum an der Zeughausgasse 1 im St. Galler Klosterviertel statt. Der Raum ist ruhig und verfügt über Küche, Wintergarten und ein (unisex) Badezimmer. Du kannst dich bei Bedarf umziehen oder kurz zur Ruhe kommen. Hinweis: Der Raum ist aufgrund einer Wendeltreppe nicht barrierefrei. Wenn du auf Barrierefreiheit angewiesen bist, melde dich bitte – ich organisiere gerne eine passende Alternative. - Ist Coaching auch online möglich? Ja. Ich biete Sitzungen auch online über Google Meet oder Zoom an.
- Wie und wann bezahle ich?
Einzelsitzungen werden vor Ort nach dem Termin bezahlt (bar oder per TWINT). Abonnements können entweder als Einmalzahlung im Voraus oder in monatlichen Raten bezahlt werden. Die erste Rate ist vor dem ersten Termin fällig, die weiteren Raten jeweils am 26. des Monats. - Gibt es Ratenzahlungsmöglichkeiten? Ja. Für Abonnements ist eine monatliche Ratenzahlung vorgesehen. Die monatliche Rate ist auf der Booking-Seite angegeben. Gib beim Buchen im Kommentarfeld an, ob du eine Rechnung für den Gesamtbetrag oder für die Ratenzahlung bekommen möchtest.
- Bin ich zwischen den Sitzungen betreut? Für organisatorische Fragen (z. B. Terminvereinbarungen) bin ich per E-Mail oder WhatsApp erreichbar. Kurze inhaltliche Rückfragen sind möglich, jedoch biete ich keine aufwendige Beratung, Prozessarbeit oder Begleitung per Nachrichtendienst an. Diese findet ausschliesslich im Rahmen der Sitzungen statt. Ich biete keine Krisenintervention oder Notfallbegleitung an. Bei akuten Krisen wende dich bitte an medizinische oder therapeutische Fachstellen.
- Erhalte ich zusätzliches Material? Im Rahmen eines Abonnements erhältst du: ein persönliches Arbeitsbuch eine individuell ausgewählte, nicht im Voraus festgelegte Anzahl von Übungsvideos zur Unterstützung deiner Selbstregulation. Die Inhalte werden je nach Prozess und Bedarf ergänzt. Während eines laufenden Abonnements kannst du ausserdem an Events und Trainings, die ich selbst durchführe, mit einem Treuerabatt von 10 % teilnehmen.
- Was, wenn ich einen Termin absagen muss? Absagen sind bis 24 Stunden vor dem Termin möglich. Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen wird der Termin voll verrechnet. Weitere Informationen findest du in meinen AGB.
- Ist die Polyvagal-Theorie nicht umstritten? Ja – es gibt wissenschaftliche Diskussionen zu einzelnen Aspekten, insbesondere zur anatomischen Abgrenzung der Vagusäste. Ich kenne diese kritischen Stimmen und verwende die Polyvagal-Theorie als praxisnahes Modell, das hilft, Reaktionen des Nervensystems verständlich einzuordnen. In der Arbeit dient sie als Orientierung – nicht als absolute Wahrheit. Viele Klient:innen erleben sie als hilfreiche Landkarte für ihren Alltag. Einen ausführlichen Fachartikel zur Kritik findest du hier bei der Polyvagal Akademie.
- Regulierst du mein Nervensystem? Nein – das autonome Nervensystem ist selbstorganisierend. Es lässt sich nicht «auf Knopfdruck» regulieren. Durch gezielte Übungen können wir jedoch Impulse setzen, die deinem Nervensystem helfen, wieder flexibler zwischen Anspannung und Entspannung zu wechseln. Sei vorsichtig bei Angeboten, die Regulation als schnellen Hack versprechen – das ist weder nachhaltig noch gesund.
- Beruhigen wir meinen Vagusnerv? Wir arbeiten unter anderem mit dem ventral-vagalen System, das mit Sicherheit, Verbindung und sozialer Präsenz verbunden ist. Dies ist jedoch nur ein Teil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Selbstregulation.
- Helfen elektrische Geräte oder Pfeifen zur Vagusnerv-Stimulation? Einige Klient:innen berichten positive Erfahrungen mit Atem- oder Stimmübungen, z. B. mit Pfeifen. Elektrische Vagusnerv-Stimulation gehört nicht zu meinem Arbeitsbereich. Ich halte eine ganzheitliche Herangehensweise für wichtig, da Regulation immer im Zusammenspiel vieler innerer und äusserer Faktoren entsteht.
- Heilst du mein Nervensystem? Nein. Ich verspreche keine Heilung und arbeite nicht medizinisch oder therapeutisch. Coaching zielt auf Bewusstheit, Regulation und Handlungskompetenz – nicht auf Reparatur. Bei psychischen oder medizinischen Erkrankungen kann Coaching begleitend wirken, ersetzt aber keine Therapie.
- Reichen Bücher oder YouTube-Videos nicht aus? Viele Übungen sind hilfreich. Nachhaltige Veränderung entsteht jedoch meist erst durch individuelle Begleitung, Rückmeldung und Anpassung an deine Lebenssituation. Nervensystemarbeit ist kein Standardprogramm, sondern ein persönlicher Lernprozess.
- Kann sich mein Nervensystem überhaupt verändern? Ja. Dank Neuroplastizität kann das Nervensystem auch im Erwachsenenalter neue Wege lernen. Mit Zeit, Wiederholung und bewusster Praxis sind nachhaltige Veränderungen möglich.
- Ist Coaching dasselbe wie Therapie? Nein. Coaching ist ein zeitlich begrenzter Prozess, der sich auf Alltags- und Lebensthemen konzentriert. Ich arbeite trauma-informiert, ohne therapeutisch zu behandeln oder Diagnosen zu stellen. Viele Klient:innen nutzen Coaching ergänzend zu einer Therapie.
- Sprechen wir über meine Kindheit? Nur, wenn du das möchtest. Wir betrachten Prägungen nur insofern, wie sie heute noch wirken – ohne zu wühlen oder zu überfordern. Du bestimmst Tempo und Tiefe.
- Was, wenn ich eine Diagnose habe? Ich arbeite nicht an Diagnosen, sondern an deinem Erleben im Alltag. Viele meiner Klient:innen haben therapeutische Erfahrung oder Diagnosen. Wir fokussieren auf Selbstregulation, Reizverarbeitung und Alltagssituationen – oft begleitend zu einer laufenden Therapie.
- Ist deine Arbeit sicher für queere und trans Menschen? Ja. Sicherheit, Selbstbestimmung und Wahlfreiheit stehen im Zentrum meiner Arbeit. Viele meiner Klient:innen sind queer, und ich bringe Erfahrung in der Begleitung von trans und nichtbinären Personen mit. Du bist willkommen so, wie du bist.
- Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Meine handschriftlichen Notizen werden privat und sicher aufbewahrt. Für Supervisionen oder Fallbesprechungen werden ausschliesslich anonymisierte Informationen verwendet. Es erfolgt keine digitale Speicherung von Sitzungsnotizen. Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung.
- Hast du Schweigepflicht? Coach:innen unterliegen keiner gesetzlichen Schweigepflicht. Dennoch behandle ich alle Inhalte der Sitzungen absolut vertraulich und gebe keine Informationen an Dritte weiter – auch nicht an Familienangehörige – ohne deine ausdrückliche Zustimmung.
